Sirenengeheul rund um Colditz
Langsam haben wir uns an das Sirenengeheul in den letzten Wochen gewöhnt.Heute wurden die Kameraden schon einmal vom Frühstückstisch aufgejagt, weil es in Zollwitz zu einem vermeintlichen Dachstuhlbrand kam. Der entpuppte sich allerdings zum Glück als im Heizkessel verbranntes Holz, dessen Rauch aber durch die über dem Ort liegende Dunsthaube nach unten gedrückt worden war. Alle Wehren konnten unverrichteter Dinge wieder abziehen. Gegen 17.15 Uhr erschallte über der Stadt und den umliegenden Dörfern erneut der Heulton. Die Nerven bei den Kameraden und -innen liegen blank, denn keiner kann einschätzen – ist es wieder ein Fehlalarm oder wird es ernst? Diesmal war es ernst, nahe der Verbindungsstraße zwischen Collmen und der Stadt brannte ein abgeerntetes Getreidefeld. Durch den frischen Wind, der in praller Hitze über das Stoppelfeld wehte, fraß sich das Feuer mit hoher Geschwindigkeit in Richtung des alleinstehenden Gehöftes von Klaus Große. Die Flammen hatten sich schon bis in den Vorgarten ausgebreitet und die schnell eingetroffene FFW konnte Schlimmeres, ein Übergreifen auf die Gebäude, verhindern. Nach und nach rückten weitere Wehren aus Hausdorf, Tanndorf, Erlbach und Zschadraß an. Teils per Hand rückten sie den Flammen zu Leibe. Zum Schluss erst kam Wasser zum Einsatz, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern. Ein größerer Schaden konnte Dank des schnellen Einsatzes der Wehren verhindert werden. Die Wetterpropheten können uns bis heute noch nicht genau vorhersagen, wannn endlich in unserer Region mit einem ersehnten Regenschauer zu rechnen ist. Damit müssen wir mit weiteren Einsätzen rechnen und können nur Alle aufrufen, mit entzündlichem Material äußerst vorsichtig umzugehen.
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